ein Weg – die Einladung, den Weg zur Quelle, den Weg nach Hause zu gehen.
eine Kunst – die Einladung, das Instrument des eigenen Lebens im Orchester des Kosmos spielen zu lernen.
ein Übungsweg von Körper/Geist – Körperhaltung, Atem, innere Haltung sind Aspekte des Weges.
Ch’an/Zen entstand in China im 6. Jahrhundert aus der Begegnung von Mahayana-Buddhismus und Daoismus. Als Begründer gilt der Mönch Bodhidharma, vermutlich ein Südinder oder aus Persien stammend.
Zen ist eine besondere Überlieferung außerhalb der Schriften
unabhängig von Worten und Schriftzeichen.
unmittelbar des Menschen Herz zeigen
die eigene Natur schauen – Erwachen erlangen.
Ein Hirte hat seinen Büffel verloren – der Büffel ist in Asien in vieler Hinsicht die Lebensgrundlage. Der Hirte macht sich auf die Suche, sieht zunächst nur ein paar Spuren, findet den Büffel, zähmt ihn allmählich und kann schließlich auf ihm reiten. Im nächsten Bild ist der Büffel verschwunden, der Hirte ist allein und spielt Flöte….und dann verschwindet auch der Hirte: es bleibt der leere Kreis. Doch ist die Leere nicht das Ende der Geschichte: blühende Bäume und Sträucher stehen für die Rückkehr zum Ursprung; und im letzten Bild kehrt der Hirte auf den Marktplatz des Lebens zurück, um anderen zu helfen.